:format(webp))
Was bedeutet Blut im Stuhl?
Hämorrhoiden, Entzündungen, Verletzungen und mehr: Blut im Stuhl kann viele Gründe haben.
Jetzt Blut im Stuhl erkennenBlut im Stuhl bei Frauen hat meist dieselben Ursachen wie Blut im Stuhl bei Männern. Aber nicht immer kommt bei Frauen das Blut aus dem Analbereich. Lesen Sie hier, worauf Sie achten sollten.
Geprüft von: Dr. Ruth Diebold, Head of Medical Affairs, DR. KADE Health Care, Berlin
:format(webp))
Wenn Blut am Stuhl bei Frauen entdeckt wird, könnte es sich auch um eine Vaginalblutung handeln
Davon abgesehen unterscheiden sich, bis auf wenige Ausnahmen, die Ursachen von Blut im Stuhl bei Frauen und Männern nicht wesentlich
Blut im Stuhl bei Frauen rührt in den meisten Fällen von oberflächlichen Verletzungen im Analbereich, einer Analvenenthrombose, vergrößerten Hämorrhoiden oder Analfissuren her
In der Schwangerschaft und nach der Geburt ist das Risiko für proktologische Erkrankungen und damit auch für Blut im Stuhl bei Frauen erhöht
Blut im Stuhl sollte immer ärztlich untersucht werden
Lösen vergrößerte Hämorrhoiden die Blutungen aus, können Salben wie FAKTU lind Hämorrhoidensalbe die Beschwerden lindern
Blut im Stuhl bei Frauen kann unterschiedliche Ursachen haben. In vielen Fällen verursachen vergrößerte Hämorrhoiden, Analvenenthrombosen oder Analfissuren Blut im Stuhl.
Blut im Stuhl bei Frauen kann aber auch auf schwerwiegende Erkrankungen im Verdauungstrakt hinweisen und sollte deshalb immer ärztlich abgeklärt werden.
Blut im Stuhl bei Frauen, das erwiesenermaßen aus dem Analbereich kommt, kann in manchen Fällen auf eine gefährliche Krankheit hindeuten.
Doch häufig, vor allem in der Schwangerschaft, nach der Geburt oder in der Menopause, wird es durch vergrößerte Hämorrhoiden oder andere Afterbeschwerden verursacht.
Grundsätzlich sollte Blut im Stuhl ärztlich abgeklärt werden.
Blut im Stuhl sollte immer ärztlich abgeklärt werden. Die erste Anlaufstelle ist hier die hausärztliche Praxis, die dann gegebenenfalls an Expert:innen aus der Proktologie oder Gastroenterologie verweist.
In der Schwangerschaft und nach der Geburt sollten Sie sich bei Blut im Stuhl in Ihrer gynäkologischen Praxis vorstellen.
Bei der tief infiltrierenden Endometriose, die den Darm befällt, kann es tatsächlich während der Periode zu analen Blutungen und damit zu Blut im Stuhl kommen.
Diese Blutungen müssen von den vaginalen Menstruationsblutungen unterschieden werden, die bei Endometriose stärker ausfallen und eine andere Konsistenz haben können als bei einer Menstruation ohne Endometriose.
Blut im Stuhl in der Schwangerschaft kann u. a. aufgrund von vergrößerten Hämorrhoiden, einer Analvenenthrombose oder Analfissuren auftreten.
Während der Schwangerschaft ist das Risiko für proktologische Erkrankungen erhöht. Bitte lassen Sie Blut im Stuhl in der Schwangerschaft gynäkologisch abklären.
Ob Blut im Stuhl bei Frauen von einer analen oder vaginalen Blutung wie der Periode herrührt, ist nicht immer klar zu unterscheiden.
Eine einfache Unterscheidung kann möglich sein, wenn das Blut am Toilettenpapier oder auf dem Stuhl erkennbar ist. Menstruationsblut zeigt sich eher als tropfenartige Blutung und hat häufig eine dunklere Farbe und Konsistenz als Blut, das aus dem Analbereich kommt.
Blut im Stuhl zu entdecken, kann Ängste schüren. Doch bevor sich Frauen bei Blut im Stuhl unnötig Sorgen machen, sollten sie zunächst einmal abklären, ob das Blut tatsächlich aus dem Analbereich kommt oder ob es sich um eine Vulva- oder Vaginalblutung, z. B. im Rahmen der Menstruation, bei Infektionen oder nach dem vaginalen Geschlechtsverkehr, handelt.
Blutiger Stuhlgang bei Frauen und eine Vulva- oder Vaginalblutung unterscheiden sich meist in Aussehen, Begleitsymptomen und Auftreten.
Die Ursache für Blut im Stuhl bei Frauen kann auch aus höher gelegenen Regionen des Verdauungstrakts als nur dem Analbereich stammen. Je höher die Quelle der Blutung im Verdauungstrakt liegt, desto dunkler ist das Blut im Stuhl. Auch ist das Blut in diesen Fällen mehr mit dem Stuhl vermischt und liegt nicht nur auf.
In unserem Ratgeber Blut im Stuhl erfahren Sie, welche Ursachen es noch für blutigen Stuhlgang gibt, was die Farbe des Bluts über die mögliche Ursache aussagt und welche diagnostischen Verfahren bei Blut im Stuhl gängig sind.
Wenn das Blut gesichert aus dem Analbereich kommt, unterscheiden sich die Ursachen für Blut im Stuhl bei Frauen nicht wesentlich von denen bei Männern, mit der Ausnahme tiefer Endometriose mit Darmbeteiligung.
In den allermeisten Fällen stammt Blut im Stuhl ohne Schmerzen bei Frauen wie bei Männern von vergrößerten Hämorrhoiden.
Auch andere Afterbeschwerden, wie eine Analvenenthrombose oder Verletzungen und Entzündungen der Anal- und Darmschleimhaut durch harten Stuhlgang, Medikamenteneinnahme oder Analsex, können zu Blut im Stuhl führen. Durch Verstopfung, ein ungünstiges Toilettenverhalten oder eine falsche Analhygiene können die Blutungen länger anhalten, bzw. immer wieder auftreten.
Schwerwiegendere Erkrankungen, die ihre Ursache im Analbereich haben und Blut im Stuhl verursachen können, sind u. a. ein Abszess oder ein Analkarzinom.
Während der Periode ist Blut, das aus dem After kommt, meist schwierig von Menstruationsblut zu unterscheiden. Wenn Sie sicher sind, dass das Blut im Stuhl nichts mit der Menstruation zu tun hat, könnte es sich um ein davon unabhängiges Analleiden, wie z. B. vergrößerte Hämorrhoiden, handeln.
Manchmal allerdings kann das Blut im Stuhl von Frauen indirekt durch die Menstruation bedingt sein: Denn bei einigen Frauen kann es während der Regel zu Verdauungsstörungen, wie z. B. Durchfall oder Verstopfung, kommen. Diese können vergrößerte Hämorrhoiden und Analfissuren zusätzlich reizen.
:format(webp))
Endometriose ist eine chronische Erkrankung, bei der Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, zyklusbedingt außerhalb der Gebärmutter wächst. Tatsächlich kann sich dieses Gewebe auch auf den Darm ausbreiten und dadurch Blut im Stuhl verursachen (tief infiltrierende Endometriose).
In diesem Fall kann es während der Periode zu Blutbeimengungen im Stuhl kommen. Diese können eine hellrote bis braune Farbe haben, je nachdem, wo genau der Endometrioseherd im Darm liegt.
Endometriose kann davon abgesehen zu starken Vaginalblutungen führen, die sich mitunter bei gleichzeitigem Stuhlgang nicht mehr eindeutig zuordnen lassen.
In jedem Fall sollte Endometriose gynäkologisch behandelt werden.
In der Schwangerschaft kann Blut im Stuhl vermehrt auftreten. Grund dafür ist ein erhöhtes Risiko für proktologische Erkrankungen, wie z. B. eine Analvenenthrombose oder vergrößerte Hämorrhoiden durch Gewichtszunahme, hormonelle Veränderungen, Verstopfung und andere Faktoren.
Auch die verstärkte Durchblutung des Unterleibs in der Schwangerschaft kann die Wahrscheinlichkeit von Blut im Stuhl bei Frauen erhöhen. So neigen Analfissuren und vergrößerte Hämorrhoiden in dieser Zeit verstärkt zu Blutungen.
In unserem Ratgeber Hämorrhoiden in der Schwangerschaft erfahren Sie, was Sie in dieser Lebensphase gegen die Beschwerden vergrößerter Hämorrhoiden tun können.
Nach der Geburt und im Wochenbett können noch einige Wochen Blutungen aus der Gebärmutter auftreten. Falls es sich wirklich um Blut im Stuhl aus dem Analbereich handelt, sind häufig vergrößerte Hämorrhoiden, Analfissuren oder eine Analvenenthrombose schuld. Diese können sich durch den immensen Druck der Wehen während der Geburt und danach im Wochenbett, u. a. durch Bewegungsmangel und erschwerte Toilettengänge, noch weiter vergrößern.
Die wichtigsten Fakten dazu haben wir in unserem Ratgeber Hämorrhoiden nach der Geburt für Sie zusammengestellt.
Blut im Stuhl bei Frauen sollte immer ärztlich abgeklärt werden. Die erste Ansprechperson ist dabei Ihre Hausärztin oder Ihr Hausarzt, die/der Sie dann bei Bedarf weiter zu Spezialist:innen aus der Proktologie, Gastroenterologie oder Gynäkologie verweist.
Schwangere Frauen mit Blut am Stuhl sollten sich umgehend in ihrer gynäkologischen Praxis vorstellen, um sicherzustellen, dass das Blut beim Stuhlgang nicht von einer Vaginalblutung herrührt.
Auch bei Blut im Stuhl nach der Geburt und in der Stillzeit sollten Sie sich an Ihre Gynäkologin oder Ihren Gynäkologen wenden. Denn durch den Geburtsprozess steigt das Risiko für proktologische Erkrankungen.
Blut im Stuhl bei Frauen kann mit einer Reihe von Untersuchungen diagnostiziert werden. Für die analen Blutungen reicht eine Untersuchung der Analregion, wo Afterbeschwerden, wie eine Analvenenthrombose oder vergrößerte Hämorrhoiden erkannt werden.
Gängige Diagnoseverfahren sind, neben dem Anamnesegespräch, Stuhlproben und einer Begutachtung des Afters, endoskopische Untersuchungen wie Proktoskopie, Koloskopie und Gastroskopie.
Vor dem Praxisbesuch empfiehlt es sich, die Beschwerden zu notieren. Unser Hämorrhoiden-Selbsttest, den Sie bequem online machen können, hilft Ihnen dabei, Ihre Symptome einzuordnen.
:quality(75):format(webp))
Bei Unsicherheiten rund um die Produktauswahl hilft unser Selbsttest. Er zeigt mit wenigen Klicks, welches Mittel die aktuellen Beschwerden am besten lindert.
Bis zum Termin können Sie bei einem Verdacht auf vergrößerte Hämorrhoiden die Beschwerden mit Salben lindern.
Die FAKTU lind Hämorrhoidensalbe kann neben den für Hämorrhoiden typischen Symptomen von Juckreiz und Brennen auch leichte Blutungen reduzieren.
In den akuten Beschwerdephasen eignet sich die Posterisan akut Salbe für die Behandlung vergrößerter Hämorrhoiden, Analfissuren oder anderer juckender oder schmerzender Analerkrankungen, indem sie Juckreiz und Schmerzen lindert.
Posterisan protect ist eine prophylaktisch wirksame Therapie, die das Wiederauftreten von Hämorrhoidalbeschwerden und damit auch Blutungen verhindern kann.
Dr. Ruth Diebold ist Head of Medical Affairs bei DR. KADE Health Care. Mit ihrer langjährigen Erfahrung in der pharmazeutischen Industrie verantwortet sie die Erstellung und Qualitätssicherung medizinisch-wissenschaftlicher Inhalte in verschiedenen Indikationsbereichen. Ihr Ziel ist es, medizinische Erkenntnisse verständlich, fundiert und praxisrelevant aufzubereiten.
:format(webp))
:format(webp))
:format(webp))
A.O. Sabry und T. Sood, „Rectal Bleeding“, in: StatPearls (2023) (abgerufen am 20.11.2025).
A. D'Alfonso, F. De Carolis, A. Serva et al., „Haemorrhoidal disease in pregnancy: results from a self-assessment questionnaire administered by means of a social network“, BMC Gastroenterology 24, 1 (2024).
R.B. Schmuck, M. Roblick, „Incidence, Diagnosis, and Management of Proctological Conditions during Pregnancy“, Visceral Medicine (2025).
D. Bužinskienė, Ž. Sabonytė-Balšaitienė, T. Poškus, „Perianal Diseases in Pregnancy and After Childbirth: Frequency, Risk Factors, Impact on Women's Quality of Life and Treatment Methods“, Frontiers in Surgery 9 (2022).
N. Frumkin et. al, „Surgical Treatment of Deep Endometriosis“, in: Geburtshilfe Frauenheilkd 83, 1 (2023).
Deutsche Gesellschaft für Koloproktologie (DGK), S3-Leitlinie Hämorrhoidalleiden (2019) S. 46 (Kap. „Ätiopathogenese“) und S. 135 f. („10.3 Hämorrhoiden in der Schwangerschaft“).
M. Zarzecka-Kosicka, „Darminfiltration bei tief infiltrierender Endometriose: Korrelation von klinischem Befund, Endosonographie und intraoperativem Befund“, Dissertation (Dr. med.) (2022).
* nach verkauften Hämorrhoidensalben (IH-Galaxy Apo-Fusion 08/2026).