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FAKTU® lind Hämorrhoidensalbe
FAKTU® lind Hämorrhoidensalbe lindert pflanzlich Juckreiz, Nässen und Brennen am Po.
Geprüft von: Dr. Felix Friedrich, Senior Medical Advisor, DR. KADE Health Care, Berlin
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Hamamelis (Zaubernuss) stammt aus Nordamerika und wird seit Jahrhunderten wegen ihrer heilenden Wirkung geschätzt
Enthält vielfältige sekundäre Pflanzenstoffe, z.B. Tannine, Flavonoide und Proanthocyanidine: entzündungshemmend, antibakteriell, blutstillend, zellschützend.
Bei Hämorrhoiden lindert Hamamelis Beschwerden wie Jucken, Brennen, Entzündungen und kleine Blutungen
Häufig angewendet in Form von Hamamelis-Salben, z. B. FAKTU lind Hämorrhoidensalbe
Hamamelis wird traditionell zur Behandlung empfindlicher oder gereizter Haut eingesetzt. Besonders bewährt hat sie sich bei Hämorrhoiden, kleinen Wunden im Analbereich sowie bei trockener, rissiger oder entzündeter Haut.
Die in Hamamelis enthaltenen Pflanzenstoffe – unter anderem Tannine, Flavonoide und Proanthocyanidine – wirken entzündungshemmend, antibakteriell, blutstillend und zellschützend. Sie beruhigen gereizte Haut, fördern die Heilung und stärken die natürliche Schutzbarriere.
Ja. Hamamelis-Salben, wie z. B. FAKTU lind Hämorrhoidensalbe, lindern Juckreiz, Brennen, Entzündungen und kleine Blutungen und unterstützen die Heilung gereizter Haut im Analbereich.
Hamamelis gibt es außerdem auch als Zäpfchen, die von innen heraus wirken.
Die Hamamelis, auch Zaubernuss genannt, ist eine außergewöhnliche Pflanze, die ursprünglich von der Ostküste Nordamerikas stammt. Die Hamamelis virginiana hat ihren botanischen Namen sogar vom Bundesstaat Virginia am Atlantischen Ozean erhalten. Sie gehört zur Familie der Zaubernussgewächse (Hamamelidaceae).
Schon die nordamerikanischen Ureinwohner kannten und nutzten die heilende Wirkung der Pflanze. Sie verwendeten die Blätter und Rinde, um Schmerzen zu lindern, Wunden zu versorgen und Blutungen zu stillen.
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Heute ist Hamamelis auch in unseren Gärten zu finden und erfreut sich großer Beliebtheit. Ihre Blüten bestehen aus Blütenblättern, die wie fransige Fäden aussehen. Diese Fäden stehen von den Ästen ab und haben am häufigsten eine goldgelbe, warme Farbe. Sie trotzen den kalten Temperaturen des Winters, leuchten selbst bei Frost und Schnee und verleihen der winterlichen Landschaft einen Hauch von Farbe.
Auch die Früchte sind außergewöhnlich. Sie sehen Haselnüssen ähnlich. Ihre Oberfläche ist jedoch nicht glatt, sondern pelzig wie bei einer Kiwi. Außerdem tragen die Nüsse kleine Hörnchen. Die lange Reifezeit der Früchte dauert von November bis in den Sommer des folgenden Jahres an. Sind sie ausgereift, platzen sie mit einem lauten Knacken auf und der Pflanzensamen schießt mehrere Meter rundherum in alle Richtungen.
Für medizinische Zwecke sind nur Pflanzen der Gattung Hamamelis virginiana geeignet. Verwandte ihrer Art sind die chinesische Zaubernuss (Hamamelis mollis), die japanische Zaubernuss (Hamamelis japonica) und die Frühlingszaubernuss (Hamamelis vernalis). Bei ihnen handelt es sich nur um Zierpflanzen.
Für Hamamelis gibt es viele Namen, zum Beispiel Zaubernuss, Zauberhasel oder Hexenhasel. Ebenso vielfältig wie ihr Name ist die heilsame Wirkung der Pflanze auf verschiedenste Beschwerden der Haut.
Die Blätter, Zweige und Rinde der virginischen Zaubernuss (Hamamelis) sind reich an pflanzlichen Stoffen, die auf unterschiedliche Weise dazu beitragen können, Wunden zu heilen.
Als Naturprodukt enthält Hamamelis-Extrakt mehr als 160 verschiedene pflanzliche Substanzen. Besonders hervorzuheben sind hierbei die Tannine, Flavonoide und Proanthocyanidine. Diese wirken zusammen mit diversen weiteren sekundären Pflanzenstoffen blutstillend (hämostyptisch), lokal trocknend (adstringierend), antientzündlich (antiphlogistisch), antibakteriell und antiviral, antioxidativ sowie zellschützend und können somit optimal die Linderung der komplexen Symptomatik bei Hämorrhoidalleiden unterstützen.
Besonders die in der Zaubernuss vorkommenden Gerbstoffe (Hamamelitannine) sind heilungsfördernd. Werden sie auf Haut oder Schleimhaut aufgetragen, reagieren sie mit den körpereigenen Eiweißen. Dadurch verändern sie deren Struktur. Sie sorgen dafür, dass sich die oberen Schichten der Haut oder Schleimhaut zusammenziehen. Die Haut wird damit undurchlässiger und trägt eine Art Schutzschicht, die den Heilungsprozess fördert.
Darüber hinaus enthält Hamamelis wertvolle Pflanzenstoffe wie Flavonoide und Proanthocyanidine. Diese natürlichen Wirkstoffe wirken als Radikalfänger, das heißt, sie neutralisieren sogenannte freie Sauerstoffradikale – aggressive Moleküle, die zwar an wichtigen Stoffwechselprozessen beteiligt sind, in zu hoher Menge jedoch Zellen schädigen können.
Hämorrhoiden gehören zu den häufigsten, aber auch unangenehmsten Beschwerden im Analbereich. Typische Symptome wie Brennen, Jucken, Nässen oder leichte Blutungen können den Alltag stark beeinträchtigen. Hier entfaltet Hamamelis ihre wohltuende und entzündungshemmende Wirkung, und wird daher gezielt eingesetzt, um Hämorrhoiden zu behandeln.
Die in Blättern und Rinde enthaltenen Gerbstoffe (Tannine) ziehen die Haut und Schleimhäute leicht zusammen und wirken abschwellend. Gleichzeitig stärken sie die Gefäßwände und beruhigen gereiztes Gewebe. Dadurch lassen sich die typischen Beschwerden bei Hämorrhoiden mit Hamamelis auf natürliche Weise lindern.
Hamamelis wird bei Hämorrhoiden meist in Form von Salben oder Cremes angewendet. Eine Hamamelis-Salbe bei Hämorrhoiden, wie zum Beispiel FAKTU lind Hämorrhoidensalbe, hilft, die Beschwerden zu lindern, indem sie Juckreiz und Brennen reduziert, kleine Blutungen stillt und entzündete Hautpartien beruhigt. Dank ihrer pflanzlichen Wirkstoffe ist sie besonders gut verträglich und kann auch über einen längeren Zeitraum angewendet werden:
Entzündungshemmend und wundheilend
Lindert Jucken, Nässen und Brennen
Wirkt zusammenziehend (adstringierend) und stillt so kleinere Blutungen
In Europa hat sich die Verwendung von Hamamelis zur Behandlung von Hämorrhoiden seit Jahrzehnten bewährt. Sie gelten als wirkungsvolle Unterstützung bei der Regeneration empfindlicher Haut im Analbereich.
Neben Hamamelis-Salben finden bei Hämorrhoiden auch Zäpfchen Anwendung. Sie wirken von innen heraus, pflegen die Schleimhaut und können Reizungen im Enddarmbereich gezielt lindern.
Hamamelis überzeugt nicht nur bei der Behandlung von Hämorrhoiden, sondern wird auch in vielen anderen Bereichen der Haut- und Körperpflege geschätzt. Dank ihrer entzündungshemmenden, wundheilenden und adstringierenden Eigenschaften kann die Zaubernuss vielfältig eingesetzt werden.
Hamamelis-Zusätze in kosmetischen Cremes und Lotionen beruhigen und pflegen trockene sowie zu Rissen neigende Haut. Damit bleibt die Haut geschmeidig und ihre natürliche Barrierefunktion erhalten.
Bei Insektenstichen, Verbrennungen oder Sonnenbrand reagiert unsere Haut gereizt, ist gerötet und juckt. Bei stark beanspruchter Haut kann sie auch nässen. Mit Auszügen aus der Zaubernuss lassen sich leicht beanspruchte Hautpartien mit geeigneten Produkten behandeln.
Bei einfachen Entzündungen von Zahnfleisch oder Mundschleimhaut kann eine Spülung mit Hamamelis helfen. Eine Hamamelis-haltige Lösung wird aus einem Aufguss von Rinde und Blättern gewonnen.
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Sie möchten wissen, warum Hamamelis-Salben gerade bei Hämorrhoiden so wohltuend wirken? Ein kurzer Blick auf die besondere Hautstruktur in dieser Region hilft, das besser zu verstehen. Die Haut rund um den After ist besonders empfindlich. Sie geht außen von einer dünnen, stark durchbluteten und nervenreichen Haut in den hochsensiblen Analkanal über.
Weil die Haut im Analbereich so sensibel ist, reagiert sie leicht auf Reibung, Druck oder Feuchtigkeit – kein Wunder also, dass dort schnell Juckreiz, Brennen oder Nässen entstehen können. Deshalb können Hamamelis-Präparate, etwa Salben oder Zäpfchen, gerade dort besonders wohltuend wirken: Sie beruhigen gereizte Haut, fördern die Wundheilung und unterstützen die natürliche Schutzfunktion.
Der Mastdarm, der sich in etwa oberhalb der Puborektalschlinge befindet, ist mit einer rötlich schimmernden Schleimhaut (Mukosa) ausgekleidet. Ähnlich wie durch die Schleimhäute der Lunge oder der Nase, werden hier Substanzen stärker aufgenommen. Gleichzeitig ist dieser Bereich nur sehr spärlich mit Nervenenden besetzt und somit unempfindlich.
Das trockene, nicht verhornende Plattenepithel des Anoderms im unteren Analkanal weist eine hohe Dichte an Nervenenden auf. Daher ist dieser Bereich sehr sensitiv und kann verschiedene Stuhlqualitäten unterscheiden. Durch das Plattenepithel werden Substanzen schlechter aufgenommen (resorbiert) als durch die Rektumschleimhaut.
Das weißliche Übergangsepithel im oberen Analkanal bildet den Grenzbereich, an dem die Epithelumwandlung von Anoderm zu Rektumschleimhaut stattfindet. Sie ist stärker mit Nervenenden versorgt und daher deutlich empfindlicher als die Rektumschleimhaut. Das Übergangsepithel umfasst in etwa den Bereich von Rektumschleimhaut bis zur Linea Dentata.
Unterhalb der Hiltonschen Linie im äußeren Analbereich geht das Plattenepithel in normales Hautepithel über. Dieses zeichnet sich durch das Vorhandensein von Hautanhangsgebilden wie Haaren und Talgdrüsen aus, welche im Analkanal und Rektum fehlen.
Dr. Felix Friedrich arbeitet seit über 10 Jahren in verschiedenen Positionen in der pharmazeutischen Industrie. Seit mehr als 8 Jahren ist er Medical Advisor bei DR. KADE Health Care. Dabei betreut er unter anderem die Produkte aus der Proktologie und der Gastroenterologie und stellt sicher, dass Inhalte auf pogesund.de medizinisch-wissenschaftlich korrekt sind.
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N.B. Admuthe et al., „Natural Products in Hemorrhoid Management: A Comprehensive Literature Review of Traditional Herbal Remedies and Evidence-Based Therapies“, Cureus 17, 5 (2025).
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