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POSTERISAN® akut Salbe
Posterisan® akut Salbe wirkt zuverlässig gegen schmerzende und juckende Beschwerden im Analbereich.
Lidocain kommt unter anderem in Hämorrhoidensalben zum Einsatz, um Beschwerden wie Juckreiz oder schmerzhaftes Brennen zu stillen. Wie Lidocain wirkt und für wen es geeignet ist.
Geprüft von: Dr. Felix Friedrich, Senior Medical Advisor, DR. KADE Health Care, Berlin
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Lidocain ist ein lokal wirkendes Betäubungsmittel, das bei Hämorrhoiden starken Juckreiz und schmerzhaftes Brennen schnell lindert.
Es wirkt symptomlindernd, nicht ursächlich
Einige Hämorrhoidensalben mit Lidocain, z. B. Posterisan akut, sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich und eignen sich zur kurzzeitigen Selbstbehandlung.
Lidocain-haltige Präparate gelten auch in Schwangerschaft und Stillzeit als sicher, können aber individuell unterschiedlich vertragen werden. Sprechen Sie vor einer Anwendung in der Schwangerschaft mit Ihrem Gynäkologen oder Ihrer Gynäkologin.
Bei anhaltenden Beschwerden oder echten Schmerzen sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
Lidocain ist ein lokal wirkendes Betäubungsmittel, das die Weiterleitung von Nervensignalen zeitweise blockiert. Dadurch werden Beschwerden wie Juckreiz und Schmerzen im Analbereich schnell gelindert. Die Wirkung setzt rasch ein und hält für einige Stunden an.
Ja, viele Lidocain-haltige Hämorrhoidensalben, wie z. B. Posterisan akut, sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich und eignen sich zur kurzzeitigen Selbstbehandlung. Wenn sich die Beschwerden nach einigen Tagen nicht bessern oder stärker werden, sollte ein Arzt oder eine Ärztin aufgesucht werden.
Hämorrhoiden treten in der Schwangerschaft oder nach der Geburt häufig auf und sind völlig normal – sie entstehen oft durch den erhöhten Druck im Beckenbereich. Lidocain gilt in dieser Zeit als gut verträglich, da bei lokaler Anwendung nur sehr geringe Mengen aufgenommen werden.
Während einer Schwangerschaft sollte die Anwendung vorher mit dem Gynäkologen oder der Gynäkologin abgestimmt werden.
Nicht alle. Einige Hämorrhoidensalben mit Lidocain, wie z. B. Posterisan akut, sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Andere Präparate mit höherer Wirkstoffkonzentration oder zusätzlichen Inhaltsstoffen können verschreibungspflichtig sein. Im Zweifel hilft die Apotheke oder die behandelnde Arztpraxis weiter.
Lidocain ist ein Betäubungsmittel, das lokal wirkt – also direkt auf der Haut oder Schleimhaut. Fachleute sprechen von einem Lokalanästhetikum. Lidocain hemmt vor Ort die Bildung und Weiterleitung von Nervenimpulsen zum zentralen Nervensystem und wirkt dadurch betäubend.
Dieses Betäubungsmittel kommt bei einer Vielzahl von Erkrankungen und auch bei medizinischen Eingriffen zum Einsatz und lindert starken Juckreiz sowie Schmerzen. In der Hämorrhoiden-Behandlung lindert Lidocain folglich Juckreiz und schmerzhaftes Brennen am After.
Lidocain verringert zwar die Symptome von vergrößerten Hämorrhoiden, sprich: Es sorgt dafür, dass die Analbeschwerden nicht mehr so stark wahrgenommen werden. Hämorrhoidensalben mit Lidocain setzen allerdings nicht an der Ursache der Erkrankung an. Sie bringen vergrößerte Hämorrhoiden nicht zum Schrumpfen.
Wichtig zu wissen ist auch, dass der Effekt von Lidocain nur vorübergehend ist. Der Körper baut den Stoff von allein wieder ab. Je nach Medikament hält die betäubende Wirkung von Lidocain etwa eine bis drei Stunden an.
Lidocain gibt es in verschiedenen Darreichungsformen: als Gel, Creme, Salbe, Hautpflaster, Lutschtablette und Injektionslösung. Als Mittel gegen Hämorrhoiden kommt Lidocain vor allem in Salben zum Einsatz, die auf die Haut am After und im Analkanal aufgetragen werden und dort direkt an der betroffenen Stelle wirken.
Einige dieser Hämorrhoidensalben mit Lidocain, wie z. B. Posterisan akut, gibt es auch ohne Rezept in der Apotheke zu kaufen. Andere Lidocain-Präparate gegen Hämorrhoiden müssen vom Arzt oder von der Ärztin verschrieben werden.
Es gibt Hämorrhoidensalben, die Sie in der Apotheke besorgen können. Achten Sie jedoch immer auf den Beipackzettel: Meist können Betroffene die Präparate nur für einige Tage in der Selbstbehandlung anwenden. Sollte sich dann keine Besserung einstellen, ist ein Besuch bei einem Arzt oder einer Ärztin ratsam. Wenn er oder sie es dann empfiehlt, kann eine Hämorrhoiden-Salbe auch länger angewendet werden.
Es gibt verschiedene Hämorrhoidensalben mit Lidocain auf dem Markt. Einige Präparate enthalten neben Lidocain noch andere Wirkstoffe und sind daher für manche Betroffene nicht geeignet. Fragen Sie am besten Ihren Arzt, Ihre Ärztin, Ihren Apotheker oder Ihre Apothekerin, welches Hämorrhoidenmittel für Sie sicher ist und ob es Gegenanzeigen gibt – das ist insbesondere bei Hämorrhoiden in der Schwangerschaft wichtig.
Nach ärztlicher Rücksprache und Empfehlung können Hämorrhoidensalben mit Lidocain auch in der Schwangerschaft angewendet werden. Als örtliches Betäubungsmittel gilt Lidocain für Schwangere als sicher. In der Stillzeit braucht es die ärztliche Rücksprache bereits nicht mehr zwingend vor einer Anwendung. Fachleute gehen davon aus, dass es so gut wie ausgeschlossen ist, dass Hämorrhoidensalben mit Lidocain über die Muttermilch auf den Säugling übergehen und ihn gefährden könnten.
Bei Hämorrhoidensalben mit Lidocain kann es – wie bei anderen Arzneimitteln auch – zu Nebenwirkungen kommen. Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören Überempfindlichkeitsreaktionen, in der Regel auf Hilfsstoffe in den eingesetzten Produkten, seltener auf den Wirkstoff selbst. Sie machen sich mit einem zusätzlichen oder zunächst verstärkten Jucken oder Brennen in der Analregion bemerkbar. Auch Durchfall sowie leichte Schmerzen und Rötungen rund um den After kommen infolge der Anwendung von Hämorrhoidensalben mit Lidocain vor. Über mögliche Nebenwirkungen informieren Sie sich am besten im Beipackzettel des jeweiligen Medikaments.
Neben Lidocain gibt es in der Selbstmedikation auch pflanzliche Wirkstoffe in Hämorrhoidensalben und Hämorrhoiden-Zäpfchen. Gewonnene Inhaltsstoffe aus Hamamelis zum Beispiel lindern Entzündungen, Brennen, Nässen, leichte Blutungen und verringert den Juckreiz. Der Extrakt hat diese vielfältigen Effekte, da die Pflanzenstoffe das Gewebe zusammenziehen.
In weniger akuten Phasen können auch schützende Produkte mit Jojobaöl und Bienenwachs, z. B. in Posterisan protect, eingesetzt werden. Sie bilden einen dünnen Schutzfilm auf der empfindlichen Analhaut, schützen sie so vor weiteren Reizungen und können so auch leichte Beschwerden lindern.
Auf ärztliche Verordnung können auch Hämorrhoidenmittel mit anderen schmerzstillenden Substanzen oder starken Entzündungshemmern eingesetzt werden. Typisches Beispiel sind hier Kortikoide, zu denen auch Kortison gehört. In diese Gruppe fallen unter anderem die Wirkstoffe Fluocortolon, Fluocinonid und Hydrocortison, die in Salben und Zäpfchen zur Behandlung eines starken, entzündlichen Hämorrhoidalleidens eingesetzt werden. Sie hemmen die Entzündungsreaktion am Anus und lindern Hämorrhoiden-Beschwerden wie Juckreiz.
Die Selbstbehandlung mit Hämorrhoidensalben und Co. hat ihre Grenzen: Wenn die Beschwerden des Hämorrhoidalleidens sehr stark werden, sich durch allgemeine Maßnahmen und Salben nicht bessern oder häufig wiederkehren, sollten Sie einen Arzt oder eine Ärztin zur weiteren Hämorrhoiden-Behandlung aufsuchen.
Lidocain wird als örtlich wirkendes Betäubungsmittel bei zahlreichen Erkrankungen angewandt. Neben Hämorrhoiden werden zum Beispiel auch andere Analerkrankungen wie etwa Analfissuren, Analvenenthrombosen oder Analekzeme mit Lidocain-Cremes behandelt, um Beschwerden wie Schmerzen und Juckreiz zu lindern.
Und es gibt noch weitere Anwendungsgebiete: Bei Halsentzündungen oder Entzündungen der Mundschleimhaut stillen Lidocain-haltige Lutschpastillen den Schmerz. Bei vielen Hauterkrankungen oder Herpes zoster werden Mittel mit Lidocain ebenso angewendet wie zum Beispiel bei Operationen, um den Schmerz an der Eingriffsstelle zu betäuben. Aufgrund seiner Wirkweise, die Reizweiterleitung von Nervensignalen zu blockieren, wird Lidocain außerdem bei manchen Menschen mit Herzrhythmusstörungen eingesetzt.
Dr. Felix Friedrich arbeitet seit über 10 Jahren in verschiedenen Positionen in der pharmazeutischen Industrie. Seit mehr als 8 Jahren ist er Medical Advisor bei DR. KADE Health Care. Dabei betreut er unter anderem die Produkte aus der Proktologie und der Gastroenterologie und stellt sicher, dass Inhalte auf pogesund.de medizinisch-wissenschaftlich korrekt sind.
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A.C.F.P. Cherobin und G.T. Tavares, „Safety of local anesthetics“, Anais Brasileiros de Dermatologia 95, 1 (2020).
P. McMullan et al., „Safety of dermatologic medications in pregnancy and lactation: An update - Part I: Pregnancy“, Journal of the American Academy of Dermatology 91, 4 (2024).
J. Kestřánek, „Hemorrhoid management in women: the role of tribenoside + lidocaine“, Drugs in Context 8 (2019).
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* nach verkauften Hämorrhoidensalben (IH-Galaxy Apo-Fusion 08/2026).