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POSTERISAN® akut Salbe
Posterisan® akut Salbe wirkt zuverlässig gegen schmerzende und juckende Beschwerden im Analbereich.
Es juckt, es brennt, es nässt, und manchmal zeigt es sich als Ausschlag in der Gesäßfalte – das Analekzem. Verschiedene Hautreizungen, Allergien und weitere Grunderkrankungen kommen als Auslöser für die lästigen Symptome infrage.
Geprüft von: Dr. Felix Friedrich, Senior Medical Advisor, DR. KADE Health Care, Berlin
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Ein Analekzem ist eine entzündete Haut rund um den After (perianale Dermatitis) und entsteht meist als Folge anderer Erkrankungen oder äußerer Reize.
Typische Symptome sind starker Juckreiz, Brennen, Schmerzen sowie gerötete, teilweise nässende oder verdickte Haut.
Häufige Ursachen sind eine gestörte Hautbarriere durch Erkrankungen, Feuchtigkeit, Reibung oder allergische Reaktionen.
Auch Infektionen, z. B. durch Hefepilze (Candida), können perianale Hautreizungen, Ekzeme bis hin zur Dermatitis verursachen und müssen in der Diagnose von Analekzemen unterschieden werden.
Gegen akute Beschwerden wie Juckreiz und Brennen können Salben mit Lokalanästhetikum, z. B. Posterisan akut, kurzfristig Linderung verschaffen
Auf ärztliches Anraten können auch Salben eingesetzt werden, die die Entzündungsreaktion bekämpfen, entscheidend ist jedoch immer, die zugrunde liegenden Ursachen abzustellen.
Ja, vergrößerte Hämorrhoiden gehören zu den häufigsten Ursachen eines Analekzems. Sie können dazu führen, dass kleine Mengen Stuhl oder Analsekret austreten und die empfindliche Haut rund um den After dauerhaft reizen. Diese Feuchtigkeit und Reizung können die Hautbarriere schwächen und eine Entzündung auslösen.
Bei einem Analekzem sollte man zwischen Symptomlinderung und Behandlung der Ursache unterscheiden. Gegen akute Beschwerden wie Juckreiz und Brennen können Salben mit einem Lokalanästhetikum wie Lidocain, z. B. Posterisan akut, kurzfristig Linderung verschaffen. Die zugrunde liegende Entzündung kann durch Salben mit beispielsweise Cortison behandelt werden, die von einer Arztpraxis rezeptiert werden müssen. Damit das Ekzem dauerhaft abheilt, muss jedoch auch die Ursache identifiziert und abgestellt werden – etwa Hämorrhoiden, eine Allergie oder eine Infektion.
Kleine Blutungen bei einem Analekzem entstehen meist durch Kratzen oder das Einreißen der gereizten Haut. Das ist zwar unangenehm, aber bei stark entzündeter Haut nicht ungewöhnlich. Wichtig ist, die betroffene Stelle nicht weiter zu reizen: sanft mit lauwarmem Wasser reinigen, vorsichtig abtupfen (nicht reiben) und auf Kratzen verzichten.
Blutungen im Analbereich sollten jedoch grundsätzlich ärztlich abgeklärt werden. Eine Ärztin oder ein Arzt kann mögliche Ursachen identifizieren oder ausschließen und die passende Behandlung einleiten.
Stress allein verursacht kein Analekzem, kann aber als Trigger eine bestehende Erkrankung deutlich verschlechtern oder einen Schub auslösen. Das Immunsystem und die Hautbarriere reagieren empfindlich auf chronischen Stress, wodurch Entzündungsreaktionen begünstigt werden. Auch stressbedingtes Schwitzen kann die empfindliche Analhaut zusätzlich reizen.
Wer bemerkt, dass sich das Analekzem in stressreichen Phasen regelmäßig verschlimmert, sollte das beim nächsten Arztbesuch ansprechen. Eine Ärztin oder ein Arzt kann helfen, mögliche Auslöser gezielt zu identifizieren und die Behandlung entsprechend anzupassen.
Heilt ein Analekzem nicht ab, steckt oft eine weiterhin bestehende Ursache dahinter. Dazu gehören zum Beispiel Hämorrhoiden, chronischer Durchfall, allergische Reaktionen auf Pflegeprodukte oder auch Infektionen. Solange diese Auslöser bestehen bleiben, kann sich die Haut im Analbereich nur schwer erholen.
Ein Analekzem ist in den meisten Fällen nicht gefährlich, kann aber sehr unangenehm sein und die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Wichtig ist, die Ursache der Hautentzündung abklären zu lassen, damit sie gezielt behandelt werden kann. So lässt sich verhindern, dass das Ekzem chronisch wird.
Ein Analekzem ist nicht ansteckend. Es wird in drei unterschiedliche Typen unterschieden: das irritativ-toxische, das atopische und das allergische Analekzem, die durch individuelle Faktoren wie eine gestörte Hautbarriere, Feuchtigkeit oder allergische Reaktionen entstehen. Diese Ursachen sind nicht übertragbar.
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Bei einem Analekzem entzündet sich die sensible Haut, die das Ende des Analkanals und seine direkte Umgebung auskleidet. Fachleute sprechen daher auch von einer perianalen Dermatitis, was so viel heißt wie „entzündete Haut rund um den Anus“. Dabei handelt es sich nicht um ein eigenständiges Krankheitsbild, sondern um eine Folge verschiedener Grunderkrankungen und äußerer Einflüsse. Fachleute unterscheiden drei Hauptformen:
das irritativ-toxische Analekzem, bei dem die Haut sich entzündet, weil sie dauerhaft durch chemische oder mechanische Reize wie Stuhl, Anal- oder Wundflüssigkeit gereizt wird, zum Beispiel infolge von Hämmorhoiden
das atopische Analekzem, das sich vor allem bei Menschen bildet, die zu sogenannten atopischen Erkrankungen wie Neurodermitis (atopische Dermatitis) mit wiederkehrenden Hautentzündungen neigen
das allergische Analekzem, bei dem die Haut rund um den Anus allergisch auf einen Kontaktstoff reagiert, zum Beispiel ausgelöst durch Hautpflegeprodukte oder feuchtes Toilettenpapier
Manchmal kommen auch mehrere dieser Faktoren zusammen und verstärken sich wechselseitig, sodass sich ein perianales Ekzem nicht immer klar einer einzelnen Ursache zuordnen lässt.
Bei einem Ekzem im Analbereich sind die auffälligsten Symptome ein intensiver, oft quälender Juckreiz am After sowie ein brennendes Schmerzgefühl. Bei manchen Betroffenen besteht das Brennen von Anfang an. Bei anderen kommt es erst hinzu, wenn die Haut stärker geschädigt wird – zum Beispiel, wenn sie den juckenden Analbereich kratzen oder mit Toilettenpapier reiben.
Von außen betrachtet, zeigt sich die Haut bei einem Ekzem am After oft gerötet, in manchen Fällen mit einem rötlich-weißen Fleckenmuster. Auch kleine, teils nässende Pickelchen oder offene, wunde Hautstellen sind möglich. Bei besonders lang andauerndem Verlauf kann sich auch die Haut verdicken und tiefe Rillen und Falten bilden (Lichenifikation). Je nach Ursache, Ausprägung und Dauer können bei einem Analekzem diese Symptome unterschiedlich kombiniert sein und sich im Verlauf verändern.
Bei einem Analekzem lassen sich verschiedene Ursachen unterscheiden. Sie alle haben gemeinsam, dass die Hautbarriere im Bereich des Anus gestört ist – entweder durch bestehende Erkrankungen oder durch Einflüsse von außen. Das wiederum hat zur Folge, dass reizende und allergieauslösende Stoffe sowie infektiöse Erreger leichter in die Haut eindringen und die Entzündung noch verstärken können. Die Haut rund um den Anus ist für solche Entzündungen durch das spezielle Mikroklima in der Gesäßfalte besonders anfällig, da durch Haare und Schweißdrüsen eine feucht-warme „Kammer“ entsteht.
Bei der häufigsten Form, dem irritativ-toxischen Analekzem, greifen oft Kot und flüssiges Analsekret die Hautbarriere an. Das geschieht häufig, wenn als Grunderkrankung des Analekzems vergrößerte Hämorrhoiden, ein Enddarm-Vorfall (Analprolaps oder Rektumprolaps) oder Vernarbungen im Analkanal immer wieder kleine Mengen kotversetzter Flüssigkeit aus dem Anus austreten lassen.
Aber auch Wundflüssigkeit – zum Beispiel aus Analfisteln, Geschwüren oder Tumoren im Analbereich – kann die Haut irritieren. Dass ein Ekzem im Analbereich auf Krebs im Enddarm zurückgeht, ist jedoch die Ausnahme. Ungünstig wirkt sich aus, wenn die Flüssigkeit sich in tiefen Hautfalten oder anderen anatomischen Vertiefungen sammelt.
Häufiger Durchfall (etwa bei einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung) kann das Problem verstärken.
Von einem atopischen Analekzem sprechen Fachleute, wenn die Hautbarriere bereits in ihrem Aufbau gestört ist. Dieses Phänomen findet sich bei Menschen, die zu Erkrankungen aus dem atopischen Formenkreis neigen. Dazu gehören die atopische Dermatitis (Neurodermitis), die sich durch schubweise entzündliche und juckende Hautstellen auszeichnet, sowie Heuschnupfen und allergisches Asthma.
Bei einem atopischen Analekzem kommt es vor, dass die äußerlichen Entzündungszeichen nur dezent sichtbar sind, aber trotzdem stark jucken. Unbehandelt kann ein solches Ekzem am After sich auch auf die Psyche auswirken, da es den Betroffenen teilweise über Monate oder Jahre die Nachtruhe raubt.
Auch eine Kontaktallergie kann Symptome eines Ekzems am After verursachen. Auslöser sind oft Duftstoffe oder Konservierungsmittel, die zum Beispiel in Feuchttüchern oder Kosmetika enthalten sind. Aber auch Wirkstoffe von Salben lösen gelegentlich Allergien im Analbereich aus.
Ein Pilzbefall im Analbereich – meist durch Hefepilze der Gattung Candida, insbesondere Candida albicans – kann eine Infektion mit ähnlichen Beschwerden wie durch ein Analekzem auslösen. Solche infektiösen Ursachen für perianale Hautveränderungen wie die perianale Candidose zählen jedoch nicht zu den Analekzemen, sondern müssen in der medizinischen Praxis als Differenzialdiagnosen davon unterschieden werden. Besonders gefährdet für eine Pilzinfektion sind Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist, die regelmäßig Antibiotika einnehmen oder an Diabetes mellitus erkrankt sind, da diese Faktoren das Wachstum von Pilzen begünstigen.
Daneben kommt es vor, dass Hefepilze eine bereits gereizte oder entzündete Haut zusätzlich besiedeln. Diese sogenannte sekundäre Besiedlung kann bestehende Beschwerden durch beispielsweise ein Analekzem verstärken und die Abheilung verzögern.
Wer sich fragt, wie ein Pilz am After aussieht: Typisch sind gerötete, teils scharf begrenzte Hautareale, häufig mit leichter Schuppung oder Nässen. Mitunter zeigen sich kleine Pusteln oder sogenannte Satellitenläsionen am Rand. Allerdings lassen sich solche Veränderungen äußerlich nicht immer sicher von anderen Formen eines Analekzems unterscheiden. Auch die Symptome – etwa Juckreiz, Rötung, Brennen oder Nässen der Haut – ähneln häufig denen der verschiedenen Analekzemformen.
Da eine durch Pilze verursachte Candidose gezielt mit antimykotischen, d. h. pilzabtötenden Wirkstoffen behandelt werden muss, während ein Analekzem andere Therapieansätze erfordert, ist eine ärztliche Diagnose wichtig. Sie erfolgt in der Regel durch eine klinische Untersuchung und kann bei Bedarf durch einen mikrobiologischen Abstrich ergänzt werden.
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Ein Analekzem lässt sich meist gut behandeln. Die wichtigste Maßnahme besteht darin, alles zu vermeiden, was die Entzündung auslöst oder aufrechterhält. Das bedeutet: Vermeiden Sie es, sich zu kratzen und zu reiben, und verzichten Sie bei einem Analekzem auf reizende Hausmittel.
Reinigen Sie den Analbereich nur mit lauwarmem Wasser. Hilfreich sind zum Beispiel Intimduschen oder Sitzbäder. Tupfen Sie sich anschließend vorsichtig mit einem weichen Handtuch oder Wattepad trocken. Benutzen Sie in der Gesäßfalte weder Seife noch Duschgel oder feuchte Tücher. Vermeiden Sie außerdem reibende Kleidung.
Gegen akute Beschwerden wie starkem Juckreiz und schmerzhaftem Brennen können Salben mit einem Lokalanästhetikum wie Lidocain, z. B. Posterisan akut, Linderung verschaffen.
Ein entscheidender Punkt bei einem bestehenden Analekzem ist die Behandlung von Grunderkrankungen wie Hämorrhoidalleiden, Analfisteln oder auch chronischem Durchfall. Manchmal hilft es bereits, mit gezielt eingesetzten Ballaststoffen den Stuhlgang zu normalisieren.
Unterstützend helfen rückfettende Salben und Lotionen dabei, die Hautbarriere wieder aufzubauen, etwa mit pflegendem Jojoba-Öl.
Eine zusätzlich schützende Wirkung hat beim Analekzem Zinksalbe (Zinkoxidpaste). Diese bei Analekzem bewährte Salbe ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.
Wenn diese Maßnahmen nicht ausreichen, verschreibt die Ärztin oder der Arzt bei einem Analekzem Salben oder Lotionen mit entzündungshemmenden Wirkstoffen wie Kortison oder sogenannten Calcineurin-Inhibitoren.
Bei anhaltendem Jucken, Brennen oder anderen Symptomen im Analbereich empfiehlt es sich in jedem Fall, ärztlichen Rat einzuholen. Eine medizinische Fachperson kann abklären, ob eine behandlungsbedürftige Grunderkrankung vorliegt, und dabei helfen, die genauen Ursachen für das Analekzem zu identifizieren.
Die erste Anlaufstelle ist die Hausarztpraxis. Alternativ kann bei einer perianalen Dermatitis eine Fachärztin oder ein Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten weiterhelfen. Sind weitere Untersuchungen im Bereich des Enddarms nötig, erhalten Sie eine Überweisung zu einer Praxis für Proktologie, die auf Enddarmerkrankungen spezialisiert ist.
Achten Sie auf eine regelmäßige, aber sanfte Analhygiene. Halten Sie den Analbereich sauber, trocken und frei von Reibung. Dabei kann atmungsaktive Unterwäsche aus Baumwolle helfen. Während der Periode sind Tampons oder Cups besser geeignet als Binden. Normalerweise reicht es aus, die Haut im Intim- und Analbereich schonend mit Wasser zu reinigen, um einem Analekzem auf Dauer vorzubeugen.
Dr. Felix Friedrich arbeitet seit über 10 Jahren in verschiedenen Positionen in der pharmazeutischen Industrie. Seit mehr als 8 Jahren ist er Medical Advisor bei DR. KADE Health Care. Dabei betreut er unter anderem die Produkte aus der Proktologie und der Gastroenterologie und stellt sicher, dass Inhalte auf pogesund.de medizinisch-wissenschaftlich korrekt sind.
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Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG), S1-Leitlinie Diagnostik und Therapie des Analekzems (2024).
Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG), S1-Leitlinie Analer Pruritus (2024).
A.E. Ortega und X. Delgadillo, „Idiopathic Pruritus Ani and Acute Perianal Dermatitis“, in: Clin Colon Rectal Surg 32, 5 (2019).
* nach verkauften Hämorrhoidensalben (IH-Galaxy Apo-Fusion 08/2026).