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POSTERICARE® Hämorrhoiden-Stick
Der POSTERICARE® Hämorrhoiden-Stick schiebt hervorstehende Hämorrhoiden sanft und schonend zurück in ihre ursprüngliche Position im Analkanal.
Ein Hämorrhoidalleiden ist häufig, aber meist gut behandelbar. Dieser Überblick erklärt Entstehung, Beschwerden und wirksame Therapieoptionen bei vergrößerten Hämorrhoiden.
Geprüft von: Dr. med. Johannes Jongen, Proktologe, Kiel
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Hämorrhoiden sind normale Gefäßpolster, Beschwerden entstehen erst bei Vergrößerung
Genetische Veranlagung und Lebensstil beeinflussen das Risiko für Hämorrhoiden
Häufige Symptome sind Juckreiz, Brennen, Blutspuren und Druckgefühl im After
Salbe oder Zäpfchen wie FAKTU lind oder Posterisan akut können je nach Symptomen eingesetzt werden, um die Beschwerden zu lindern
Bewegung, Ernährung und Pflege stabilisieren den Verlauf und beugen Rückfällen vor
Hämorrhoiden sind Gefäßpolster im Enddarm, die den After abdichten. Beschwerden können erst entstehen, wenn sich diese Polster vergrößern und verschieben. Dann spricht man von einem Hämorrhoidalleiden.
In den meisten Fällen sind Hämorrhoiden harmlos, können aber sehr unangenehme Symptome verursachen. Gefährlich werden sie nur, wenn Komplikationen beispielsweise mit starken Schmerzen auftreten oder unbemerkt zusätzliche andere Analerkrankungen entstehen. Daher sollten Schmerzen oder immer wiederkehrende Beschwerden auch immer ärztlich abgeklärt werden.
Nein, Hämorrhoiden sind keine Infektion und nicht ansteckend. Sie entstehen durch eine Kombination aus der Stärke des eigenen Gewebes, den darauf wirkenden Druckbelastungen und individuellen Unterschieden in der Blutzirkulation der Gefäßpolster im Analbereich, insbesondere beim Abfluss des Blutes.
Leichte Beschwerden lassen sich oft selbst lindern. Produkte wie Posterisan akut Salbe oder FAKTU lind Hämorrhoiden-Zäpfchen können zielgerichtet gegen Symptome eines Hämorrhoidalleides eingesetzt werden. Weitere Tipps und Maßnahmen finden sich in unserem Ratgeber Hämorrhoiden selbst behandeln.
Ein Arztbesuch ist ratsam bei Blutungen und Schmerzen sowie anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden. Auch wenn sich die Symptome trotz Selbstbehandlung nicht bessern, sollte eine ärztliche Untersuchung erfolgen.
Hämorrhoiden sind nichts, wofür man sich schämen müsste – im Gegenteil: Ohne sie würde der After gar nicht richtig funktionieren. Diese weichen Gefäßpolster im Enddarm wirken wie kleine Dichtkissen, die gemeinsam mit verschiedenen Muskeln wie den Schließmuskeln verhindern, dass Stuhl, Luft oder Flüssigkeit entweicht. Jeder Mensch hat sie, sie gehören ganz selbstverständlich zu unserem Körper.
Erst wenn das Gewebe, das sie stützt, an Spannung verliert oder dauerhaft unter Druck steht, verschieben sich die Polster und vergrößern sich dabei. Dann spürt man das, was man umgangssprachlich als „Hämorrhoiden haben“ bezeichnet: ein Hämorrhoidalleiden.
Rund 70 Prozent der Bevölkerung sind mindestens einmal im Leben betroffen. Etwa jede dritte Person berichtet gelegentlich über Beschwerden. Häufig treten vergrößerte Hämorrhoiden zwischen 45 und 65 Jahren auf.1,2 In der Schwangerschaft und nach der Geburt sind sie ebenfalls häufig, weil sich Gewebe und Durchblutung verändern.
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Die Polster sind vergrößert, liegen jedoch innen. Von außen ist nichts zu sehen. Oft treten nur erste, meist milde Veränderungen auf.
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Beim Pressen tritt Gewebe kurzzeitig nach außen und zieht sich von allein zurück. Das Gewebe ist weich und reagiert empfindlich.
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Das Gewebe bleibt außerhalb und lässt sich per Hand zurückschieben. Ohne Reposition erhöht sich das Risiko für eine Thrombose im Hämorrhoidalpolster.
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Das Gewebe liegt dauerhaft außen und lässt sich nicht mehr zurückführen. In dieser Stufe sind ärztliche Maßnahmen oft notwendig.
Zur Einordnung gehört auch die Frage, ob Hämorrhoiden gefährlich sind. Vergrößerte Hämorrhoiden sind meist gutartig, können aber sehr unangenehm sein. Gefährlich sind sie in der Regel nicht, sollten aber bei Schmerzen, immer wiederkehrenden Beschwerden oder Blut im Stuhl fachlich abgeklärt werden.
Viele sprechen von inneren und äußeren Hämorrhoiden, aber medizinisch stimmt das so nicht. Was umgangssprachlich als äußere Hämorrhoiden gilt, ist meist eine Analvenenthrombose – ein Blutgerinnsel am Afterrand, das zwar schmerzhaft, aber harmlos ist.
Tritt Hämorrhoidalgewebe nach außen, liegt ein fortgeschrittenes Hämorrhoidalleiden vor. Das Gewebe ist dann so weit vergrößert, dass es sich wölben und hervortreten kann. Wenn ein nach außen getretener Hämorrhoidalknoten sich nicht zurückzieht oder geschoben werden kann, steigt das Risiko für eine Thrombosierung des vorfallenden Hämorrhoidalpolsters – eine sehr schmerzhafte Komplikation eines Hämorrhoidalleidens
Der Postericare Hämorrhoiden-Stick kann unterstützen, wenn Hämorrhoiden des zweiten oder dritten Grades nach außen treten. Sein ergonomisches Design erleichtert das sanfte Zurückschieben des Gewebes und hält es an seiner natürlichen Position, wodurch das Gewebe entlastet und geschützt wird.
Ob ein Hämorrhoidalleiden entsteht, hängt von mehreren Einflüssen ab. Eine genetische Veranlagung gilt als wichtiger Faktor. Sie bestimmt, wie elastisch das Bindegewebe ist. Wer eine Gewebeschwäche mitbringt, entwickelt häufiger vergrößerte Hämorrhoiden, vor allem, wenn zusätzliche Belastungen dazukommen.
Dazu zählen zum Beispiel langes Sitzen, starkes Pressen beim Stuhlgang oder eine ballaststoffarme Ernährung. Auch Bewegungsmangel, Übergewicht oder körperliche Belastung mit Pressatmung können den Druck im Bauchraum erhöhen. Das begünstigt, dass sich die Gefäßpolster nach außen verlagern und erweitern.
Bei vergrößerten Hämorrhoiden in der Schwangerschaft spielt eine ähnliche Mechanik eine Rolle: Hormone lockern das Gewebe und die wachsende Gebärmutter drückt auf die Beckenvenen. Nach der Entbindung normalisiert sich die Situation meist wieder, wobei dies einige Zeit erfordert und das Gewebe zunächst durch den Geburtsvorgang sogar noch empfindlicher ist. Deshalb können vergrößerte Hämorrhoiden nach der Geburt ebenfalls auftreten.
Mit zunehmendem Alter verliert das Gewebe an Spannkraft. Bestimmte Medikamente oder Erkrankungen, die über Nebenwirkungen die Verdauung beeinträchtigen (Verstopfung und Durchfall), können diesen Prozess zusätzlich fördern.
Kurz gesagt: Selten ist ein einzelner Auslöser verantwortlich. Meist wirken Veranlagung, Lebensstil und Gewebebelastung zusammen.
Ausführliche Hintergründe zu Entstehung und Einflussfaktoren liefert unser Ratgeber Ursachen: Wie entstehen Hämorrhoiden?.
Hämorrhoiden können sich erst bemerkbar machen, wenn sich die Gefäßpolster vergrößern und das Gewebe verlagert. Typische Hämorrhoiden-Symptome betreffen Haut, Schleimhaut und Stuhlgang (Gefühl der unvollständigen Entleerung). Die Beschwerden sind meist harmlos, können sich aber mit der Zeit verstärken. Ein Hämorrhoidalleiden verläuft oft in Phasen: ruhig, dann wieder spürbar aktiv.
„Es gibt bei einem Hämorrhoidalleiden keine sichere Korrelation zwischen Stadium der Erkrankung und auftretenden Symptomen. Manche haben schon früh starke Beschwerden, andere empfinden selbst ein weit vorangeschrittenes Hämorrhoidalleiden als unproblematisch. Es gibt jedoch Symptome, die für die verschiedenen Stadien eher typisch sind.“
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Ein klassisches Zeichen vergrößerter Hämorrhoiden sind kleine Mengen von frischem Blut im Stuhl oder auf dem Toilettenpapier. Hämorrhoiden bluten meist oberflächlich und verursachen selten starken Blutverlust. Dennoch sollte jede Blutung im Analbereich ärztlich abgeklärt werden, um andere Auslöser sicher auszuschließen.
Gereizte Haut und austretende Feuchtigkeit können zu anhaltendem Juckreiz führen. Typischerweise verstärken sich Afterbeschwerden nach dem Toilettengang oder bei längerem Sitzen.
Feuchtigkeit, Schleimabsonderung und Reibung reizen die empfindliche Haut. Ein Brennen im After oder ein nässender After gehören daher zu den häufigsten Begleitsymptomen eines Hämorrhoidalleidens.
Wenn sich die Polster deutlich vergrößert haben, entsteht das Gefühl, etwas befinde sich im Afterkanal. Dieses Druckgefühl kann vorübergehend oder dauerhaft bestehen und ein Gefühl der unvollständigen Entleerung vermitteln. Der Prolaps drückt auf den Schließmuskel, der aber nicht differenzieren kann, ob die Hämorrhoiden oder Stuhl drückt. In der Folge wird auf der Toilette mehr gepresst oder zu lange sitzen geblieben, um den vermeintlichen Stuhl noch herauszubekommen.
Schmerzen gehören nicht zu den typischen Symptomen eines Hämorrhoidalleidens. Manchmal empfinden Betroffene eine Art schmerzhaftes Brennen, was dann als Hämorrhoiden-Schmerzen bezeichnet wird. An sich schmerzen Hämorrhoiden jedoch erst, wenn Komplikationen auftreten, beispielweise ein Knoten thrombosiert ist. Daher ist das Symptom Schmerz immer ein Hinweis auf möglicherweise andere Analerkrankungen und sollte ärztlich geklärt werden.
Wie sich die einzelnen Symptome entwickeln und voneinander unterscheiden lassen, erklärt unser Ratgeber Hämorrhoiden erkennen.
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Erfahren Sie, woran sich Hämorrhoiden bemerkbar machen und wie frühes Erkennen Beschwerden vorbeugt.
Jetzt Hämorrhoiden erkennenViele Menschen zögern, über Hämorrhoiden zu sprechen, dabei ist das völlig normal. Wer Beschwerden am Po bemerkt und sich fragt, welcher Arzt bei Hämorrhoiden zuständig ist: In der Regel ist die Hausarztpraxis die erste Anlaufstelle für eine Hämorrhoiden-Diagnose. Dort wird besprochen, was hinter den Symptomen steckt und welche Behandlung sinnvoll ist. Falls nötig, erfolgt eine Überweisung zu einer Fachärztin oder einem Facharzt mit der Zusatzbezeichnung für Proktologie.
Auch andere Fachrichtungen sind mit dem Thema vertraut: Viele Urologinnen und Urologen sowie Gynäkologinnen und Gynäkologen erkennen und behandeln vergrößerte Hämorrhoiden ebenfalls.
Für manche Menschen ist das Thema unangenehm – verständlich. Doch für Ärztinnen und Ärzte gehört das zum Alltag. Sie sehen sehr häufig Patientinnen und Patienten mit Hämorrhoiden. Die Untersuchung selbst dauert nur wenige Minuten und ist in der Regel schmerzfrei. Ziel ist es, ein Hämorrhoidalleiden sicher zu erkennen und von anderen Erkrankungen im Analbereich zu unterscheiden.
Anamnese
Zunächst erfolgt ein Gespräch über Beschwerden, Dauer, Blutungen, frühere Befunde, Stuhlgewohnheiten, Medikamente oder Geburten. Diese Angaben helfen, das Risiko für ein Hämorrhoidalleiden einzuordnen. Wenn es zeitweise zu einem Vorfall aus dem After kommt, kann es für die Ärztin oder den Arzt hilfreich sein, wenn Betroffene – sofern ihnen das möglich und angenehm ist – ein Foto davon machen, solange der Vorfall noch sichtbar ist. Das Bild kann die Beschreibung der Beschwerden unterstützen.
Sichtbefund
Anschließend wird die Analregion kurz inspiziert. Dabei können Rötungen, Ekzeme, Vorwölbungen oder Blutspuren auffallen – Hinweise auf vergrößerte Hämorrhoiden.
Digitale rektale Untersuchung
Mit einem behandschuhten Finger tastet die Ärztin oder der Arzt den Enddarm vorsichtig ab. So lassen sich Tonus, Druckschmerz und Knoten beurteilen.
Anoskopie oder Proktoskopie
Für eine sichere Hämorrhoiden-Untersuchung wird ein kleines beleuchtetes Röhrchen eingeführt. Es zeigt Lage und Ausmaß der Gefäßpolster und ermöglicht die Beurteilung umliegender Schleimhaut. Nach Entfernen des Instruments kann noch eine Aufforderung zum Pressen kommen, um einen Gewebevorfall zu provozieren. Zusammen erlaubt dies eine genaue Einordnung der Hämorrhoiden-Grade.
Weiterführende Untersuchungen bei Bedarf
Bei unklaren oder wiederkehrenden Blutungen können weiterführende Untersuchungen wie eine Rektoskopie (Spiegelung des Enddarms) oder Koloskopie (Spiegelung des Dickdarms) notwendig sein, um andere Ursachen sicher auszuschließen.
Die Hämorrhoiden-Diagnose verläuft in der Regel ohne Betäubung und dauert nur wenige Minuten. Sie dient vor allem dazu, Beschwerden richtig zuzuordnen und die passende Behandlung einzuleiten.
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Beschwerden am Enddarm sind gut behandelbar. Ein Hämorrhoidalleiden lässt sich meist mit einfachen Maßnahmen bessern, nur selten ist ein Eingriff nötig. Wer Hämorrhoiden behandeln möchte, verfolgt drei Ziele: die Polster zu entlasten, Beschwerden zu lindern und das Fortschreiten zu verhindern.
Bewegung, ballaststoffreiche Ernährung und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr halten als Basistherapie den Stuhl weich und beugen Druck vor. Ebenso wichtig sind kurze Toilettenzeiten und eine entspannte Haltung beim Stuhlgang – idealerweise sollte man dabei auch auf den natürlichen Stuhldrang hören und den Toilettengang nicht erzwingen, da starkes Pressen die Hämorrhoidalpolster zusätzlich belasten kann. Wer das Toilettenverhalten bewusst anpasst, unterstützt die natürliche Funktion der Gefäßpolster und senkt das Risiko erneuter Beschwerden.
Bei den typischen Beschwerden wie Juckreiz, Brennen oder Nässen helfen Salben oder Zäpfchen aus der Apotheke. Geeignete Optionen sind zum Beispiel Posterisan akut Salbe gegen starken Juckreiz und schmerzhaftes Brennen in akuten Phasen sowie FAKTU lind Hämorrhoidensalbe zur Linderung von Nässen, Brennen, leichten Blutungen und zur Unterstützung der Regeneration.
Wenn ein Hämorrhoidalleiden fortbesteht, fortgeschritten ist oder besonders belastende Beschwerden mit anderen Maßnahmen nicht ausreichend gelindert werden können, kommen die Sklerosierungs- und Gummibandligaturverfahren in Betracht, die ambulant und in der Regel schmerzfrei durchgeführt werden.
Manchmal ist aber auch eine Hämorrhoiden-Operation notwendig oder sinnvoll. Dabei unterscheidet man zwischen minimal-invasive Methoden, die ambulant in "Schlafnarkose" durchgeführt werden (z.B. Radiofrequenz- oder Laserverfahren) und den herkömmlichen Hämorrhoidaloperationen, die meistens unter stationären Bedingungen durchgeführt werden und oft nicht ganz ohne Schmerzen ablaufen. Ziel ist in jedem Fall die Verkleinerung der Polster und die Entlastung der Schleimhaut.
Leichte, kurzzeitige Beschwerden und frühe Stadien können eigenverantwortlich durch Basistherapie und unterstützende Produkte aus der Apotheke behandelt werden. Bei Blutungen, Schmerzen oder wiederkehrenden Beschwerden ist jedoch eine ärztliche Abklärung ratsam.
Die Dauer von Hämorrhoiden-Beschwerden und ihr Verlauf hängen von Grad, Auslösern und Alltag ab. In frühen Phasen macht sich ein Hämorrhoidalleiden oft schubweise bemerkbar und klingt mit Basismaßnahmen ab. Bei vergrößerten Hämorrhoiden höherer Grade bleiben die Symptome meist länger bestehen.
Ein Hämorrhoidalleiden kann sich unter angepasster Ernährung, Bewegung und schonendem Toilettenverhalten spürbar beruhigen. Bleiben Reizungen bestehen, kommen konservative (Sklerosierung), semioperative (Gummibandligatur) oder minimalinvasive (z.B. Laser, Infrarot oder Radiofrequenz) Verfahren in Betracht; eine Hämorrhoiden-Operation ist eher bei fortgeschrittenen Stadien sinnvoll.
Leichte Beschwerden lassen sich häufig eigenständig mit passenden Produkten aus der Apotheke mildern, etwa mit leicht lindernden und hautschützenden Präparaten wie Posterisan protect. Liegen hingegen Beschwerden wie Juckreiz, leichte Blutungen oder Nässen vor, bietet sich die Anwendung entzündungshemmender Präparate wie FAKTU lind oder bei starkem Juckreiz lokal betäubende Präparate wie Posterisan akut an.
Bessert sich das Bild nicht oder verschlimmern sich die Symptome, ist eine ärztliche Abklärung angezeigt. So wird der Hämorrhoiden-Verlauf korrekt eingeordnet und eine passende Behandlung gewählt. Die Dauer der Hämorrhoiden-Beschwerden variiert, feste Zeitangaben sind daher nicht sinnvoll.
Blutungen im Analbereich sollten immer einmal ärztlich abgeklärt werden
Schmerz spricht nicht typisch für Hämorrhoiden und erfordert eine Untersuchung
Andauernde Beschwerden benötigen eine gesicherte Diagnose und Therapieplanung
Wiederkehrende Episoden sollten abgeklärt werden, um Ursachen zu erkennen und Rückfälle zu vermeiden
Die Zeit bis zum Termin kann mit symptomlindernden Produkten und Basismaßnahmen überbrückt werden.
Ein Hämorrhoidalleiden ist weit verbreitet und in den meisten Fällen gut behandelbar. Wer früh auf Veränderungen achtet und Beschwerden ernst nimmt, kann den Verlauf günstig beeinflussen und Komplikationen vermeiden. Ein bewusster Lebensstil, regelmäßige Bewegung und die richtige Pflege sind die beste Grundlage, um Hämorrhoiden dauerhaft in Balance zu halten.
Dr. med. Johannes Jongen war 1989–2023 als Chirurg in einer proktologischen Praxis in Kiel niedergelassen. Seit 2023 vertritt er dort urlaubsbedingt Kollegen. Er ist Mitglied deutscher, amerikanischer und europäischer koloproktologischer Gesellschaften, publiziert und referiert zu proktologischen Erkrankungen und ist Mitautor medizinischer Leitlinien.
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* nach verkauften Hämorrhoidensalben (IH-Galaxy Apo-Fusion 08/2026).