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POSTERISAN® akut Salbe
Posterisan® akut Salbe wirkt zuverlässig gegen schmerzende und juckende Beschwerden im Analbereich.
Nicht immer ist eine ärztliche Therapie notwendig bei vergrößerten Hämorrhoiden. Insbesondere in leichten Fällen ist es eine gute Option, Hämorrhoiden selbst zu behandeln.
Geprüft von: Dr. med. Johannes Jongen, Proktologe, Kiel
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Leichte Hämorrhoiden lassen sich oft selbst behandeln
Aus der Apotheke helfen geeignete Cremes, z. B. Posterisan akut, um Beschwerden wie starken Juckreiz zu lindern
Oder FAKTU lind, um Nässen, Brennen oder leichte Blutungen zu reduzieren
Vorgefallene Hämorrhoiden können mit dem Postericare Hämorrhoiden-Stick vorsichtig selbst zurückgeschoben werden (Grad II und III)
Hausmittel wie Sitzbäder, kühlende Kompressen und Flohsamen können unterstützend Symptome lindern und die Verdauung verbessern
Ballaststoffreiche Ernährung, ausreichendes Trinken, Bewegung und entspannter Toilettengang beugen neuen Beschwerden vor
Leichte Beschwerden wie Juckreiz, Brennen oder ein leichtes Druckgefühl lassen sich häufig gut selbst behandeln – etwa mit Salben, Sitzbädern oder einer ballaststoffreichen Ernährung.
Nehmen die Beschwerden jedoch nicht ab, treten starke Schmerzen auf oder zeigt sich Blut im Stuhl, sollte in jedem Fall eine ärztliche Abklärung erfolgen.
Bewährt haben sich Sitzbäder z. B. mit Hamamelisextrakt, leichte, kühlend wirkende Gele oder kühlende Kompressen sowie die Einnahme von Flohsamenschalen zur Regulierung des Stuhlgangs. Wichtig ist, dabei ausreichend zu trinken. Auch Bewegung, eine ballaststoffreiche Ernährung und gute Analhygiene unterstützen die Heilung.
Insbesondere Menschen mit einer Atopie oder Neigung zu allergischen Reaktionen sollten bei Hausmitteln beachten, dass auf potentielle Allergene wie Kamille, Arnika oder Duftstoffe möglichst verzichtet wird.
Ja, in bestimmten Fällen ist das möglich und sinnvoll. Wenn sich Hämorrhoiden beim Stuhlgang oder nach einer starken Belastung nach außen wölben (Hämorrhoidalleiden zweiten oder dritten Grades), sollten sie vorsichtig wieder zurückgeschoben werden. Wenn sie nicht zurückgeschoben werden, kann es zu einem Anschwellen des vorgefallenen Gewebes sowie einer Thrombose innerhalb des vorgefallenen Gewebes kommen. Das ist eine sehr schmerzhafte Komplikation des Hämorrhoidalleidens.
Das Zurückschieben erfolgt entweder mit dem Finger oder es kann zur Unterstützung ein Hilfsmittel wie der Postericare Hämorrhoiden-Stick verwendet werden. Er ermöglicht ein sanftes und hygienisches Zurückschieben der vorgefallenen Gefäßpolster. Eine ärztliche Untersuchung ersetzt diese Maßnahme jedoch nicht. Tastbare Veränderungen im Analbereich sollten immer ärztlich abgeklärt werden.
Ja, ein Hämorrhoidalleiden ist kein Grund, auf Reisen zu verzichten. Allerdings treffen unterwegs oft mehrere Faktoren zusammen, die Beschwerden begünstigen können: langes Sitzen im Flugzeug, Auto oder Zug, eine veränderte Ernährung mit weniger Ballaststoffen sowie eine oft zu geringe Trinkmenge, besonders bei Hitze. All das kann den Stuhl härter machen und den Druck im Analbereich erhöhen.
Mit ein paar einfachen Vorkehrungen lässt sich dem gut vorbeugen:
Unterbrechen Sie langes Sitzen regelmäßig und bewegen Sie sich zwischendurch, etwa bei einer Autofahrt oder auf längeren Flügen.
Achten Sie auch unterwegs auf eine ausreichende Trinkmenge, gerade in warmen Reiseländern.
Bleiben Sie so gut es geht bei einer ballaststoffreichen Ernährung mit Gemüse, Obst und Vollkornprodukten.
Packen Sie ein Mittel gegen akute Beschwerden ein, z. B. Posterisan akut, denn unterwegs sind schnelle Linderung und Hautschutz oft schwerer zu bekommen als zu Hause.
Damit beim Packen nichts vergessen geht, können Sie sich unsere Checkliste für die Reiseapotheke als PDF herunterladen.
Für viele Menschen sind vergrößerte Hämorrhoiden ein Tabuthema. Sie scheuen den Weg zum Arzt oder zur Ärztin – dabei ist es immer wichtig, Afterbeschwerden ärztlich abklären zu lassen. Eine Behandlung durch Fachleute ist jedoch nicht unbedingt notwendig. Denn die Therapie des Hämorrhoidalleidens hängt davon ab, wie sehr die Gefäßpolster vergrößert sind und wie stark die Beschwerden die Betroffenen belasten.
In leichten Fällen ist es durchaus möglich, vergrößerte Hämorrhoiden selbst zu behandeln und auf diese Weise typische Symptome wie Juckreiz, Brennen oder Blut im Stuhl zu lindern.
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Viele Betroffene greifen gern auf Salben zurück, um Hämorrhoiden selbst zu behandeln. In der Apotheke gibt es auch ohne Rezept verschiedene Hämorrhoidensalben mit unterschiedlichen Wirkstoffen.
Manche Salben enthalten zum Beispiel Inhaltsstoffe wie Zink oder Panthenol. Cremes mit diesen Wirkstoffen können Hautreizungen reduzieren und verringern damit Symptome wie leichten Juckreiz und mildes Brennen in der Analregion.
In akuten Fällen können Salben mit einem lokalen Anästhetikum schnelle Abhilfe schaffen. Produkte wie Posterisan akut enthalten beispielsweise Lidocain, das kurzfristig betäubend wirkt und so starken Juckreiz effektiv lindert.
Es gibt auch Hämorrhoidensalben, die pflanzliche Wirkstoffe enthalten, wie zum Beispiel aus Hamamelis. Ein entsprechendes Präparat ist etwa die FAKTU lind Hämorrhoidensalbe, die mit Hamamelis Brennen, Nässen und Entzündungen lindert und zusätzlich positive Effekte auf Blutgefäße hat. Der Pflanzenstoff sorgt dafür, dass sich das Gewebe zusammenzieht – so lassen sich in vielen Fällen bei Hämorrhoiden Blutungen stoppen oder vorbeugen. Wer Hämorrhoiden natürlich behandeln möchte, kann also auf pflanzliche Wirkstoffe wie Hamamelis zurückgreifen.
Sobald akute Beschwerden abgenommen haben, können präventiv wirksame Produkte wie zum Beispiel die Posterisan protect Salbe mit Hautschutzkomplex aus Jojoba-Öl und Bienenwachs eingesetzt werden. Das Produkt fördert die Gleitfähigkeit des Stuhls und kann so mechanische Reizungen beim Stuhlgang vermindern.
Durch die richtige Kombination aus akuter Behandlung, präventiver Pflege, einer angepassten Ernährung und konsequenter Analhygiene kann sich das gereizte Gewebe häufig von selbst heilen und dauerhaft stabilisieren, ohne dass ein ärztlicher Eingriff notwendig ist.
Anstelle von oder zusätzlich zu Salben können auch Hämorrhoiden-Zäpfchen zum Einsatz kommen, um Hämorrhoiden selbst zu behandeln. Sie geben die Wirkstoffe im Enddarm ab.
Mehr dazu lesen Sie auch in unserem Ratgeber Mittel gegen Hämorrhoiden: Salbe oder Zäpfchen?
Wenn sich Hämorrhoiden beim Stuhlgang oder einer starken Belastung nach außen wölben, handelt es sich um eine Vergrößerung zweiten oder dritten Grades. Solange es noch keine Vergrößerung vierten Grades ist, sollten die vorgefallenen Gefäßpolster vorsichtig wieder zurückgeschoben werden, da andernfalls das Risiko für schmerzhafte Komplikationen wie ein Einklemmen steigt (Inkarzeration) und Blut innerhalb der Polster gerinnen kann (Thrombose). Zurückgeschobenes Gewebe ist zusätzlich weniger Reizungen ausgesetzt und verfügt über einen besseren Abfluss angestauter Flüssigkeiten, wodurch das Gewebe leichter abschwellen kann.
Wichtig ist dabei ein behutsames Vorgehen: eine entspannte Haltung einnehmen (z. B. seitlich liegend) und sanft vorgehen – ohne Gewalt oder spitze Gegenstände. Zur Unterstützung kann ein Hilfsmittel wie der Postericare Hämorrhoiden-Stick hilfreich sein. Er wurde speziell entwickelt, um herausgetretene Hämorrhoiden sanft und hygienisch zurückzuführen.
Wenn die Hämorrhoiden sich nicht leicht zurückschieben lassen oder Schmerzen auftreten (wenn es nicht Hämorrhoiden, sondern z.B. eine Analvenenthrombose ist), sollte kein weiterer Versuch unternommen werden, sondern eine ärztliche Abklärung erfolgen.
Es gibt eine Reihe von Hausmitteln, mit denen sich Hämorrhoiden selbst behandeln lassen. Hausmittel ersetzen keine ärztliche oder medikamentöse Behandlung, können aber die Heilung unterstützen und Symptome wie Juckreiz, Brennen oder Schwellungen abschwächen.
Besonders bewährt haben sich Sitzbäder mit pflanzlichen Zusätzen wie Hamamelisextrakt. Diese Zusätze tragen dazu bei, Entzündungen einzudämmen, und können Juckreiz oder Brennen reduzieren. Das Sitzbad sollte lauwarm sein und etwa 5 bis 10 Minuten dauern – zu heißes Wasser kann die Haut zusätzlich reizen.
Auch sanft kühlende Anwendungen können vorübergehend Linderung verschaffen. Hierbei sollte jedoch keine direkte Kälte, etwa durch Eis oder Kühlpacks, eingesetzt werden. Stattdessen eignen sich leicht gekühlte, feuchte Kompressen oder kühlend wirkende Gele aus der Apotheke, die vorsichtig auf die äußere Hautpartie aufgetragen werden. Sie helfen, Schwellungen und Brennen zu reduzieren, ohne die empfindliche Region zu reizen.
Wenn die Gefäßpolster Probleme beim Sitzen bereiten, sind ein Hämorrhoiden-Ring oder ein spezielles Hämorrhoiden-Kissen nützliche Hilfsmittel, um die Beschwerden im Sitzen zu verringern. Ein weiteres Hilfsmittel für den Toilettengang ist der Toilettenhocker. Dadurch, dass die Füße beim Stuhlgang erhöht stehen, kommt es zu einer günstigeren Körperhaltung, die die Darmentleerung erleichtert.
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Außerdem setzen viele Menschen Flohsamen ein, um Hämorrhoiden selbst zu behandeln. Diese sind reich an Ballaststoffen und können helfen, den Stuhl normal geformt zu machen.
Wichtig ist, dabei ausreichend zu trinken – idealerweise mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser pro Tag –, damit die Ballaststoffe im Darm richtig quellen können.
„Für einen hämorrhoidenschonenden Stuhlgang sind Stuhldrang und normal geformter Stuhl wichtig: Der Stuhldrang entspannt reflexartig den inneren Schließmuskel, der äußere hält dann bis zur Toilette dagegen. Auf der Toilette können beide Schließmuskeln entspannen, sodass geformter Stuhl (Bratwurst-Form) ohne starkes Pressen abgleitet und die Hämorrhoidalpolster leerstreift.“
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Hausmittel sollten, wie jede Behandlung von Hämorrhoiden, immer um die Basistherapie ergänzt werden: eine ballaststoffreiche Ernährung, regelmäßige Bewegung, richtiges Toilettenverhalten inklusive einer sanften Analhygiene mit lauwarmem Wasser. Zusammen können Basistherapie, Hausmittel und symptomatische Therapien Beschwerden langfristig lindern und Rückfälle vermeiden.
Wenn Sie Hämorrhoiden selbst behandeln, ist die richtige Ernährung eine wichtige Stellschraube. Diese sollte darauf abzielen, Verstopfung zu vermeiden. Denn: Verstopfung führt dazu, dass die Betroffenen auf der Toilette stärker pressen, was wiederum den Druck auf die Hämorrhoiden erhöht. Bei vergrößerten Hämorrhoiden essen Sie am besten Lebensmittel, die reich an Ballaststoffen sind, zum Beispiel Vollkornbrot und -nudeln, Gemüse, Hülsenfrüchte wie Erbsen oder Bohnen sowie Obst und Trockenfrüchte. Ballaststoffreiche Nahrungsmittel halten zusammen mit einer ausreichenden Trinkmenge den Stuhl schön weich.
Mehr dazu erfahren Sie in unserem Ratgeber Ernährung bei Hämorrhoiden.
Damit es nicht zu Verstopfung kommt, die die Hämorrhoiden beansprucht, ist auch Bewegung ein schützender Faktor bei der Selbstbehandlung des Hämorrhoidalleidens. Sport bringt den Darm in Gang, was eine gesunde Verdauung fördert. Diese ist wiederum wichtig, damit der Stuhlgang einfach und regelmäßig funktioniert und es nicht zur Verstopfung kommt. Gleichzeitig ist Sport eine Möglichkeit, um Übergewicht vorzubeugen oder abzubauen – ein weiterer Risikofaktor für das Hämorrhoidalleiden.
Bei vergrößerten Hämorrhoiden ist Sport gut, wenn er nicht noch zusätzlichen Druck auf den Beckenboden ausübt. Vermeiden Sie daher Sportarten wie zum Beispiel übermäßigen Kraftsport. Gute Sportarten, um Hämorrhoiden selbst zu behandeln, sind Walken oder Schwimmen.
Druck auf die Hämorrhoiden ist schlecht – dies gilt insbesondere beim Toilettengang. Daher ist es in der Selbstbehandlung des Hämorrhoidalleidens wichtig, regelmäßig und gleich auf die Toilette zu gehen, wenn Sie müssen. Wer den Stuhlgang aufschiebt, verlängert den Druck auf die Hämorrhoiden und riskiert Verstopfung. Gehen Sie außerdem möglichst entspannt auf die Toilette. Vermeiden Sie Zeitdruck, verweilen aber auch nicht unnötig lange auf dem Toilettensitz, denn es gilt, beim Stuhlgang die Belastung auf den Enddarm so gering wie möglich zu halten.
Dr. med. Johannes Jongen war 1989–2023 als Chirurg in einer proktologischen Praxis in Kiel niedergelassen. Seit 2023 vertritt er dort urlaubsbedingt Kollegen. Er ist Mitglied deutscher, amerikanischer und europäischer koloproktologischer Gesellschaften, publiziert und referiert zu proktologischen Erkrankungen und ist Mitautor medizinischer Leitlinien.
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* nach verkauften Hämorrhoidensalben (IH-Galaxy Apo-Fusion 08/2026).