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POSTERISAN® protect Salbe
Posterisan protect lindert leichte Beschwerden eines Hämorrhoidalleidens und legt sich wie ein Schutzmantel über die gereizte Analregion.
Lästig, aber meist harmlos: Vergrößerte Hämorrhoiden nach der Geburt können die Stimmung trüben, bilden sich jedoch meist zurück. Wir erklären, worauf Sie achten sollten.
Geprüft von: Dr. Ruth Diebold, Head of Medical Affairs, DR. KADE Health Care, Berlin
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Vergrößerte Hämorrhoiden nach der Geburt bilden sich meist von allein zurück
Bei der Geburt können Hämorrhoiden unter dem Druck der Wehen anschwellen
Auch im Wochenbett können aufgrund von Verstopfung und hormonellen Veränderungen vergrößerte Hämorrhoiden entstehen
Fast immer können Hämorrhoiden nach der Geburt konservativ mit Salben, z. B. die Posterisan protect Salbe, und Hausmitteln behandelt werden
Operative Eingriffe in der Stillzeit sind sehr selten nötig
Ja, vergrößerte Hämorrhoiden können bei einer vaginalen Geburt entstehen. Grund dafür sind Presswehen, die einen starken Druck auf den Analbereich ausüben. Der Druck kann das Gewebe nach außen verschieben und zusätzlich kann es zu einem Blutstau in den venösen Gefäßen im Enddarm kommen, der die Hämorrhoiden anschwellen lassen kann.
Vergrößerte Hämorrhoiden erkennen Sie nach der Geburt an typischen Symptomen wie Blut im Stuhl oder am Toilettenpapier, Juckreiz oder Brennen.
Bestimmte Beschwerden treten in einzelnen Stadien des Hämorrhoidalleidens häufiger auf. Art und Stärke der Beschwerden lassen jedoch keinen sicheren Rückschluss auf den Schweregrad der Hämorrhoiden zu.
Vergrößerte Hämorrhoiden nach der Geburt können Sie mit für die Stillzeit zugelassenen Salben und Zäpfchen, etwa von Posterisan protect, und Hausmitteln, z. B. Sitzbädern und kühlenden Kompressen, behandeln.
Vergrößerte Hämorrhoiden bilden sich nach der Geburt meist von allein zurück. Nur sehr selten sind chirurgische Eingriffe nötig.
Grundsätzlich gelten Produkte, die lokal im Analbereich angewendet werden, auch als sicher in der Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit. Bei manchen Produkten sollte jedoch medizinischer Rat eingeholt werden.
Ohne Rücksprache mit der Arztpraxis können in der Stillzeit beispielweise die Posterisan protect Hämorrhoidensalbe bei leichten Beschwerden oder Posterisan akut bei Juckreiz helfen.
Bewährte Hausmittel, die bei vergrößerten Hämorrhoiden nach der Geburt helfen, sind Sitzbäder und kühlende Kompressen mit Auszügen z. B. aus gerbstoffhaltiger Eichenrinde, sowie Kühlpacks.
Hämorrhoiden sind keine Krankheit, sondern gut durchblutete Gefäßpolster im Analkanal am unteren Teil des Enddarms. Gemeinsam mit verschiedenen Muskeln wie den Schließmuskeln sorgen sie für den Verschluss des Afters, wobei die Hämorrhoiden für den Feinverschluss verantwortlich sind. Erst wenn sich das Gewebe aus seiner natürlichen Position heraus nach unten verlagert und dabei vergrößert und u. U. gereizt wird, können Hämorrhoiden Beschwerden verursachen.
Und das passiert leider ziemlich häufig in bestimmten Lebensphasen: Mindestens jede dritte Frau1 klagt über vergrößerte oder blutende Hämorrhoiden in der Schwangerschaft, und diese können sich bei der Geburt noch weiter vergrößern.
Doch auch wenn es während der Schwangerschaft keine Probleme gab, können nach der Entbindung und im Wochenbett Analbeschwerden und vergrößerte Hämorrhoiden entstehen. Auslöser ist dabei in der Regel eine unregelmäßige Verdauung, bzw. anhaltende Verstopfung in Kombination mit Nachwirkungen der Geburt.
Die Ursachen dafür sind:
hormonelle Veränderungen nach der Schwangerschaft und in der Stillzeit
Rückbildungsprozesse, die die Durchblutung des Enddarms betreffen
Bewegungsmangel in der ersten Phase nach der Geburt
Flüssigkeitsmangel in der Stillzeit
Gewebeverletzungen und Muskelerschlaffung, die sowohl die Peristaltik (die Bewegung des Darms) beeinflussen als auch die Aufhängung der Hämorrhoiden schwächen, können eine Verlagerung von Gewebe begünstigen
Einnahme von Eisenpräparaten (z. B. nach Blutverlust)
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Posterisan protect lindert leichte Beschwerden eines Hämorrhoidalleidens und legt sich wie ein Schutzmantel über die gereizte Analregion.
Gerade der erste Stuhlgang nach der Entbindung kann sich schwierig gestalten: Manchmal fällt es Frauen nach der Geburt schwer, auf die Toilette zu gehen, weil der Analbereich und Damm (Perineum) noch wund und geschwollen sind. Manchmal halten die Schmerzen nach dem Stuhlgang nach der Geburt noch länger an.
Darüber hinaus sind junge Mütter mit besonderen Herausforderungen bei der Ankunft ihres neugeborenen Kindes konfrontiert. Schlaf- und Zeitmangel sowie eine Vernachlässigung eigener körperlicher Bedürfnisse tragen dazu bei, dass die Ernährung nicht immer ausreichend ballaststoffreich ist, zu wenig getrunken wird und Toilettengänge nicht in Ruhe erfolgen.
Die gute Nachricht: In den meisten Fällen bilden sich vergrößerte Hämorrhoiden nach der Schwangerschaft und der Geburt im Rahmen des natürlichen Rückbildungsprozesses von allein zurück.
Tatsächlich können Hämorrhoiden auch während der vaginalen Geburt anschwellen und sich nach vorn wölben. Grund dafür sind die Austreibungs- und Presswehen, die einen extrem starken Druck auf den Beckenboden und im Analbereich ausüben. Das kann eine Verschiebung des Gewebes begünstigen und zu einem Blutstau in den venösen Gefäßen führen, der auch die Hämorrhoiden im Enddarm belasten kann.
Vor allem, wenn die Wehen sehr lange andauern, das Baby sehr groß2 ist oder es zu Dammverletzungen kommt, besteht ein erhöhtes Risiko für nachgelagerte Analbeschwerden mit entzündlichen Reaktionen in diesem Bereich wie auch vergrößerte Hämorrhoiden.
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Bei einem Kaiserschnitt, bei dem es zu keinen Wehen kommt, entsteht kein erhöhter Druck auf die Beckenvenen und den Analbereich. Dadurch wird das Risiko für vergrößerte Hämorrhoiden stark verringert.2
Dennoch können auch nach einer Geburt durch Kaiserschnitt vergrößerte Hämorrhoiden entstehen. Hormonelle und körperliche Veränderungen im Wochenbett, Bewegungsmangel nach dem operativen Eingriff und Flüssigkeitsmangel, wenn gestillt wird, begünstigen Verstopfung als einen Risikofaktor für die Entstehung eines Hämorrhoidalleidens. Die Einnahme starker Schmerzmittel (z. B. Opioide) kann sich darüber hinaus lähmend auf die Verdauung auswirken.
Kurz nach der Geburt haben junge Mütter meist wenig Muse, sich mit ihrem eigenen Körper und möglichen Beschwerden auseinanderzusetzen. Dennoch sollten Sie auf anhaltende Symptome im Afterbereich achten, um Hämorrhoiden erkennen und gegebenenfalls behandeln zu können.
Neben den typischen Symptomen für vergrößerte Hämorrhoiden nach der Geburt, wie Juckreiz, Brennen und Nässen, kann es zu Blut im Stuhl kommen.
Beschwerden werden zwar fast immer den Hämorrhoiden zugeschrieben, in der Schwangerschaft und nach der Geburt häufen sich jedoch auch andere Analerkrankungen. Während der vaginalen Geburt kann es durch den Druck der Wehen zu Verletzungen des Damms, Analfissuren, Analvenenthrombosen/Perianalthrombosen, Analprolaps oder Marisken kommen. Insbesondere wenn als Symptom Schmerz wahrgenommen wird, deutet dies eher auf eine andere Erkrankung als ein Hämorrhoidalleiden hin, weshalb Schmerzen immer ärztlich abgeklärt werden sollten.
In unserem Hämorrhoiden-Selbsttest können Sie herausfinden, ob Ihre Symptome zu vergrößerten Hämorrhoiden passen.
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Bei Unsicherheiten rund um die Produktauswahl hilft unser Selbsttest. Er zeigt mit wenigen Klicks, welches Mittel die aktuellen Beschwerden am besten lindert.
Wie bei Blutungen allgemein sollte auch Blut im Stuhl bei Frauen, die gerade entbunden haben, immer ärztlich abgeklärt werden, denn es könnten auch andere Erkrankungen oder geburtsbedingte Verletzungen dahinterstecken.
Leichtgradige Hämorrhoiden nach der Entbindung bilden sich meist innerhalb von zwei bis sechs Monaten vollständig zurück. Mit der richtigen Ernährung sowie Salben, Zäpfchen und anderen bewährten Mitteln gegen Hämorrhoiden können Sie unangenehme Symptome lindern und den Heilungsprozess unterstützen.
Hausmittel bei Hämorrhoiden nach der Geburt helfen bei Beschwerden im gesamten Anal- und Vaginalbereich und wirken zusätzlich entspannend.
Kühlpacks, kühlende Kompressen und Sitzbäder mit Auszügen z. B. aus gerbstoffhaltiger Eichenrinde halten den gesamten Bereich auf schonende Art sauber und können leichte Schmerzen lindern.
Bei stärkeren Beschwerden sind symptomlindernde Salben und Zäpfchen nach der Geburt und in der Stillzeit die erste Wahl, um Analbeschwerden und Hämorrhoiden zu behandeln.
Geht es vor allem um einen Schutz der Analregion vor Reizungen, können die Posterisan protect-Produkte (Salbe und Zäpfchen) mit Jojoba-Öl und Bienenwachs problemlos in der Stillzeit genutzt werden.
Die Posterisan akut Rektalsalbe mit Lidocain eignet sich für stärkere Beschwerden wie Schmerzen und Juckreiz und kann in der Stillzeit ebenfalls verwendet werden.
Die Salbe und Zäpfchen von FAKTU lind enthalten Hamamelis für einen zusammenziehenden und entzündungshemmenden Effekt. Vor der Anwendung sollten Sie Ihre Gynäkologin oder Ihren Gynäkologen befragen.
Bei fortgeschrittenen Hämorrhoiden kann unterstützend der Hämorrhoiden-Stick von Postericare genutzt werden. Mit diesem lassen sich vorgewölbte Hämorrhoiden wieder an ihre ursprüngliche Position bringen und dort gehalten werden. Bei zurückgeschobenen Hämorrhoiden können angestaute Flüssigkeiten besser abfließen, wodurch die Rückbildung von angeschwollenen Hämorrhoiden begünstigt werden kann.
Ein im Zusammenhang mit vergrößerten Hämorrhoiden immer sehr wichtiger Punkt, der nach der Geburt wegen zusätzlicher Risikofaktoren nochmals an Bedeutung gewinnt, ist die Vermeidung von Verstopfung. Denn harter Stuhlgang verleitet zum Pressen und reizt Hämorrhoiden zusätzlich.
Achten Sie deshalb auf eine ballaststoffreiche Ernährung und integrieren Sie, wenn nötig, zusätzliche Quellstoffe wie Lein- oder Flohsamen in die tägliche Diät. Auch sollten Sie darauf achten, täglich 1,5 bis 2 Liter (wenn gestillt wird, zuzüglich der Stillmenge) Wasser und Kräutertee zu trinken.
Auch wenn der Alltag mit einem neugeborenen Kind oft stressig ist, sollten Sie sich bei vergrößerten Hämorrhoiden die folgenden Tipps zu Herzen nehmen:
Regelmäßige Bewegung unterstützt die Darmtätigkeit.
Entspannungsübungen bauen Druck ab.
Versuchen Sie den Toilettengang so entspannt wie möglich zu gestalten, nicht pressen und nicht einhalten.
Für die richtige Analhygiene reicht weiches Toilettenpapier oder eine seifenfreie Reinigung mit Wasser.
Rückbildung ernst nehmen, denn die Übungen kräftigen den Beckenboden, der im Zuge der Schwangerschaft und Entbindung hohen Belastungen ausgesetzt war.
In den seltenen Fällen, in denen sich vergrößerte Hämorrhoiden nach der Geburt nicht innerhalb von 2 bis 6 Monaten zurückbilden, bzw. nach diesem Zeitraum noch immer große Probleme bereiten, gibt es verschiedene medizinische Verfahren, um sie zu behandeln.
Dazu zählen:
Verödung (therapeutische Sklerosierung): eine narkosefreie Therapie zur Behandlung vergrößerter Hämorrhoiden; diese Technik wird vor allem bei stark belastenden Hämorrhoiden in den beiden ersten Stadien eingesetzt
Gummibandligatur: ebenfalls narkosefrei, wird bei vergrößerten Hämorrhoiden im zweiten und dritten Stadium eingesetzt; gilt als die Methode der Wahl zur nicht chirurgischen Verkleinerung von Hämorrhoidalpolstern
Hämorrhoiden-Operation. Wenn konservative Maßnahmen keinen ausreichenden Erfolg haben, das Hämorrhoidalleiden weit fortgeschritten ist und eine hohe Belastung darstellt, kann ein chirurgischer Eingriff angezeigt sein. Dabei werden die Gefäßpolster unter Narkose verkleinert.
Bitte sprechen Sie mit Ihrer Proktologin oder Ihrem Proktologen über die besten Behandlungsmöglichkeiten bei starken Hämorrhoidalbeschwerden nach der Geburt.
Dr. Ruth Diebold ist Head of Medical Affairs bei DR. KADE Health Care. Mit ihrer langjährigen Erfahrung in der pharmazeutischen Industrie verantwortet sie die Erstellung und Qualitätssicherung medizinisch-wissenschaftlicher Inhalte in verschiedenen Indikationsbereichen. Ihr Ziel ist es, medizinische Erkenntnisse verständlich, fundiert und praxisrelevant aufzubereiten.
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D. Bužinskienė, Ž. Sabonytė-Balšaitienė, T. Poškus, „Perianal Diseases in Pregnancy and After Childbirth: Frequency, Risk Factors, Impact on Women's Quality of Life and Treatment Methods“, Frontiers in Surgery 9 (2022).
Deutsche Gesellschaft für Koloproktologie (DGK), S3-Leitlinie Hämorrhoidalleiden (2019) S. 46 (Kap. „Ätiopathogenese“) und S. 135 f. („10.3 Hämorrhoiden in der Schwangerschaft“).
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T. Poskus, Z. Sabonyte-Balsaitiene, L. Jakubauskiene et al., „Preventing hemorrhoids during pregnancy: a multicenter, randomized clinical trial“, BMC Pregnancy and Childbirth 22, 1 (2022).